www.hundertbuecheln.de
2.00.03 | 26.11.2017
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ca. 1180 Erstbesiedlung der Hundertbüchler Gemarkung durch die “hospites” genannten deutschen Siedler. ca. 1225 Es wird mit dem Bau einer Kirche im romanischen Stil mit einem Glockenturm an derer Westseite begonnen. 1241 Einfall der Tataren, mit darauf folgender Hungersnot. 1324 Aufstand der Sachsen unter dem Grafen Henning von Petersdorf gegen König Karl. Das sächsische Herr zieht sich in die Nähe von Hundertbücheln zurück und wird bei Reps von den königlichen Truppen geschlagen. 1329 Hundertbücheln wird in einem Dokument das Schenker Stuhls erstmals als “Hundert puch” urkundlich erwähnt. Hundertbücheln gehört mit kurzen Unterbrechungen bis 1876 zum Schenker Stuhl. 1355 Der Name der Gemeinde lautet” Hundertpucheln”, lateinisch “centrum cumuli”, nach den “hundert Büheln” die den Ort umgeben. Es kommt zu einem Streit zwischen Hundertbücheln und Mergeln um das “Widenthal”. 1368 König Ludwig I. von Ungarn, ein Herrscher aus dem französischen Geschlecht der Anjou, schlägt in der zweiten Woche nach Ostern für mehrere Tage sein Lager in der Nähe von Hundertbücheln auf. 1374 Die Bewohner von “Mergenthal” beklagen sich, dass die Leute von Großschenk als auch die von Hundertbücheln ihre Felder verwüstet haben. 1411 Die kleine Glocke wird erstanden. Sie trägt die Inschrift: ”Michael, ora pro nubis ad dominium, 1411” (Michael, bete für uns zu Gott, 1411). ca. 1425 An die östliche Kirchenmauer wird ein als Bollwerk dienender Turm angebaut, der sogenannte “Pflaumenturm”. In einer Höhe von 20 m wird ein Wehrgang errichtet,  der Turm mit einem Pyramidendach und engen Schießscharten versehen. Zur gleichen Zeit wird der Glockenturm um ein Stockwerk erhöht und mit einem hölzernen Wehrgang versehen. 1461 Als erster namentlich bekannter Pfarrer aus Hundertbücheln wird Magister Stefan genannt. 1475 Pfarrer Eugidius bewirkt beim Kardinalskollegium in Rom für die Pfarrkirche in Hundertbücheln einen hunderttägigen Ablass. Dies brachte der Gemeinde erheblichen Wohlstand. 1488 Volkszählung im Schenker Stuhl. Hundertbücheln ist mit 54 Wirten, zwei Hirten, drei leer stehenden Häusern, einer Mühle und einer Schule die fünftgrößte Gemeinde im Schenker Stuhl nach Agnetheln, Jakobsdorf, Großschenk und Mergeln. 1495 Die Kirche wird umgebaut und mit gotischen Stilelementen versehen. 1496 Zusätzlich zur kleinen und großen Glocke wird die mittlere Glocke erstanden. Sie trägt die Inschrift: “ O rex gloriae, veni com pace! Egidius sankt Michaeli 1496” ( O König der Herrlichkeit, komm mit deinem Frieden! Egidius dem Heiligen Michael). 1499 Zweite Ablassurkunde. ca.1500 Der Ausbau der Kirche zur Wehrkirche wird weiter vorangetrieben. Die innere Ringmauer mit drei Wehrtürmen, dem Pfortenturm im Südosten, dem großen rechteckigen ”Speckturm” an der Nordseite und dem zweiten dreigeschossigen Pfortenturm an der Westseite wird erstellt. 1506 Antonius Pauli de Centrum cumulis (Hundertbücheln) studiert an der Universität in Krakau. Drei weitere Studenten aus Hundertbücheln finden wir gegen Ende des 16. Jahrhunderts am Honterusgymnasium in Kronstadt. 21.12.1507 Unter der Vermittlung des weltgewandten Pfarrers Egidius erhalten die Hundertbüchler vom König Wladislaw eine Urkunde in der ihnen das Schmielenfeld (Poligon) zugesprochen wird. 10.06.1509 Die sächsische Nationaluniversität bestätigt die vom König übertragenen Gebiete den Hundertbüchlern. 1514 Als Egidius Nachfolger tritt der Magister der Freien Künste Kaspar Schin sein Amt in Hundertbücheln an. 1514 Die Neustädter fordern von Ihrer “Muttergemeinde” Hundertbücheln einen Teil des Schmielenfelds. Unter der Vermittlung des Bürgermeisters aus Schäßburg einigt man sich gütlich. 1532 Hundertbücheln hat etwa 400 Einwohner, eine für die damalige Zeit recht stattliche Ortschaft. 1547 Königs- und Stuhlrichter von Schenk bestätigen eine Grenzberichtigung zwischen Hundertbücheln und Schönberg. 1554 Das steinerne Taufbecken wird für die Kirche gestiftet. 1560 Man einigt sich auch mit Mergeln unter der Vermittlung des Königsrichters im Streit um das Widenthal. 1561 Rechtsstreit zwischen dem Pfarrer von Großschenk und dem Pfarrer von Hundertbücheln um die Abgabe des Zehnten vom Schmielenfeld. 1564 In Hundertbücheln wird die Lehre Luthers eingeführt. Die neue Kirchenordnung  der Deutschen in Siebenbürgen wird eingeführt. 1579 Hundertbücheln erhält vom Fürsten Christoph Báthori das Recht am Sonntag nach dem Martinstag Jahrmarkt abzuhalten. Dies ist für Hundertbücheln von großer Bedeutung, denn damit ist Hundertbücheln einer von 39 siebenbürgischen Jahrmarksorten. 1600 Marodierende Truppen von Michael dem Tapferen (Mihai Viteazul) ziehend mordend und brandschatzend durch Siebenbürgen und verwüsten den Schenker Stuhl. 1654 In Hundertbücheln bricht die Pest aus. 1658 Ein tatarisch-moldauisch-walachisches Heer überfällt Siebenbürgen. Auch Hundertbücheln wird belagert, die Burg hält der Belagerung stand, das bezeugen die noch am alten Gerüst hängenden Glocken. Ein seltener Fall in Siebenbürgen! Die Gemeinde aber brennt nieder. Der auch als 4. Türkenkrieg bekannt gewordene Krieg endete am 10. August 1664 mit dem Frieden von Eisenburg zwischen den Habsburgern und dem Osmanischen Reich. Nach dem Türkenkrieg war die Bevölkerung Hundertbüchelns stark dezimiert und es wandern viele neue Familien nach Hundertbücheln ein. 1704, 1705 Die Hundertbüchler müssen mehrmals vor den aufständische “Kuruzzen” die plündernd durchs Land ziehen in ihre Kirchenburg flüchten. 1709 Die Pest kehrt nach Hundertbücheln zurück. 1765 Hundertbücheln hat 301 sächsische Einwohner, 1813 In Hundertbücheln gibt es 67 Familien. 1816 und 1817 Missernten und Heuschreken plagen die Hundertbüchler. 1830 Die Cholera wütet in Hundertbücheln. 1840 Der Altar wird übermalt, dahinter das “Glater” erstellt und am Gestühl werden die Malereien mit “schlechter Leinölfarbe überschmiert”. ca. 1850 Ein Viertel des Hundertbüchler Bodens ist in den Händen von Rumänen. 1856 Der Zehnte muss nicht mehr an die Kirche abgegeben werden. 1860-er Jahre Der Turm an der oberen Ringmauer und das alte Pfarrhaus werden abgetragen. Mit diesem Baumaterial und durch Spenden der Gemeinde wird das aktuelle 23 m lange und 10 m breite Pfarrhaus erbaut. Die Kosten für das Pfarrhaus belaufen sich auf ca. 4900 Gulden, dabei sind die freiwilligen Arbeitsstunden der Gemeindemitglieder nicht eingerechnet (zum Vergleich: ein paar schöne Ochsen kosteten ca. 150 Gulden). 1867 Anschluss Siebenbürgens an Ungarn. 1876 Die Eigenverwaltung der Sachsen, die Nationaluniversität wird von den Ungarn aufgelöst, und Siebenbürgen in Stühle und Komitate neu organisiert. 1879 Die Magyarisierung der Schulen setzt ein. Die Ungarn verfolgen das Ziel die deutsche Sprache nach und nach durch Ungarisch zu ersetzten. Im 7. -9. Schuljahr sollte die Unterrichtssprache ausschließlich Ungarisch sein.  1882 Bischof Georg Daniel Teutsch besucht seine Heimat Hundertbücheln. 1900 Hundertbücheln hat 515 sächsische Einwohner. 1909 Die Schule wird neu renoviert. 1914 Der erste Weltkrieg bricht aus. Als Teil Österreich-Ungarns müssen auch junge Hundertbüchler in diesen Krieg ziehen. Nur wenige kehren zurück. 20. September 1916 Eine Gruppe deutscher Soldaten taucht in Hunderbücheln auf und wird von den Bewohner freundlich empfangen und bewirtet. Auf dem Marktplatz stehend werden sie von einer in der Nähe befindlichen rumänischen Einheit beschossen. Die Verwundeten werden in der Kirche versorgt. Eine 70 mm Granate trift den Pflaumenturm, richtete aber keinen größeren Schaden an. Auf dem Schmielenfeld kommt es zum Zusammenstoß zwischen der deutschen und der rumänischen Einheit. Dabei konnte sich die deutsche Einheit nur unter großen Verlusten retten. Die gefallenen deutschen Soldaten werden auf dem sächsischen Friedhof beerdigt. Diese Gräber stehen auch heute noch auf dem Hundertbüchler Friedhof. 1918 Nach der Niederlage Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg wurde Siebenbürgen Rumänien zugesprochen 1927 Der “Saal” wir unter großem finanziellem Aufwand der Gemeinde fertiggestellt. Fortsetzung folgt!
Allgemeines zu Geschichte der Siebenbürger Sachsen finden Sie unter folgendem Link: http://www.siebenbuerger.de/portal/land-und-leute/siebenbuerger-sachsen/
Quellen: “Hundertbücheln-Eine Ortsmonographie”, Hermann Rehner, 1986 Hundertbücheln”, Niedermaier-Brotschi, Verlag Rolf Brotschi Buch + Kunst, 1999
Hundertbüchler Gemeindezeichen Hat jemand nähere Informationen zum Hundertbüchler Gemeindezeichen? Wie/wann ist es entstanden und was hat seine Form zu bedeuten? Infos bitte an info@hundertbuecheln.de
Geschichte
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ca. 1180 Erstbesiedlung der Hundertbüchler Gemarkung durch die “hospites” genannten deutschen Siedler. ca. 1225 Es wird mit dem Bau einer Kirche im romanischen Stil mit einem Glockenturm an derer Westseite begonnen. 1241 Einfall der Tataren, mit darauf folgender Hungersnot. 1324 Aufstand der Sachsen unter dem Grafen Henning von Petersdorf gegen König Karl. Das sächsische Herr zieht sich in die Nähe von Hundertbücheln zurück und wird bei Reps von den königlichen Truppen geschlagen. 1329 Hundertbücheln wird in einem Dokument das Schenker Stuhls erstmals als “Hundert puch” urkundlich erwähnt. Hundertbücheln gehört mit kurzen Unterbrechungen bis 1876 zum Schenker Stuhl. 1355 Der Name der Gemeinde lautet” Hundertpucheln”, lateinisch “centrum cumuli”, nach den “hundert Büheln” die den Ort umgeben. Es kommt zu einem Streit zwischen Hundertbücheln und Mergeln um das “Widenthal”. 1368 König Ludwig I. von Ungarn, ein Herrscher aus dem französischen Geschlecht der Anjou, schlägt in der zweiten Woche nach Ostern für mehrere Tage sein Lager in der Nähe von Hundertbücheln auf. 1374 Die Bewohner von “Mergenthal” beklagen sich, dass die Leute von Großschenk als auch die von Hundertbücheln ihre Felder verwüstet haben. 1411 Die kleine Glocke wird erstanden. Sie trägt die Inschrift: ”Michael, ora pro nubis ad dominium, 1411” (Michael, bete für uns zu Gott, 1411). ca. 1425 An die östliche Kirchenmauer wird ein als Bollwerk dienender Turm angebaut, der sogenannte “Pflaumenturm”. In einer Höhe von 20 m wird ein Wehrgang errichtet,  der Turm mit einem Pyramidendach und engen Schießscharten versehen. Zur gleichen Zeit wird der Glockenturm um ein Stockwerk erhöht und mit einem hölzernen Wehrgang versehen. 1461 Als erster namentlich bekannter Pfarrer aus Hundertbücheln wird Magister Stefan genannt. 1475 Pfarrer Eugidius bewirkt beim Kardinalskollegium in Rom für die Pfarrkirche in Hundertbücheln einen hunderttägigen Ablass. Dies brachte der Gemeinde erheblichen Wohlstand. 1488 Volkszählung im Schenker Stuhl. Hundertbücheln ist mit 54 Wirten, zwei Hirten, drei leer stehenden Häusern, einer Mühle und einer Schule die fünftgrößte Gemeinde im Schenker Stuhl nach Agnetheln, Jakobsdorf, Großschenk und Mergeln. 1495 Die Kirche wird umgebaut und mit gotischen Stilelementen versehen. 1496 Zusätzlich zur kleinen und großen Glocke wird die mittlere Glocke  erstanden. Sie trägt die Inschrift: “ O rex gloriae, veni com pace! Egidius sankt Michaeli 1496” ( O König der Herrlichkeit, komm mit deinem Frieden! Egidius dem Heiligen Michael). 1499 Zweite Ablassurkunde. ca.1500 Der Ausbau der Kirche zur Wehrkirche wird weiter vorangetrieben. Die innere Ringmauer mit drei Wehrtürmen, dem Pfortenturm im Südosten, dem großen rechteckigen ”Speckturm” an der Nordseite und dem zweiten dreigeschossigen Pfortenturm an der Westseite wird erstellt. 1506 Antonius Pauli de Centrum cumulis (Hundertbücheln) studiert an der Universität in Krakau. Drei weitere Studenten aus Hundertbücheln finden wir gegen Ende des 16. Jahrhunderts am Honterusgymnasium in Kronstadt. 21.12.1507 Unter der Vermittlung des weltgewandten Pfarrers Egidius erhalten die Hundertbüchler vom König Wladislaw eine Urkunde in der ihnen das Schmielenfeld (Poligon) zugesprochen wird. 10.06.1509 Die sächsische Nationaluniversität bestätigt die vom König übertragenen Gebiete den Hundertbüchlern. 1514 Als Egidius Nachfolger tritt der Magister der Freien Künste Kaspar Schin sein Amt in Hundertbücheln an. 1514 Die Neustädter fordern von Ihrer “Muttergemeinde” Hundertbücheln einen Teil des Schmielenfelds. Unter der Vermittlung des Bürgermeisters aus Schäßburg einigt man sich gütlich. 1532 Hundertbücheln hat etwa 400 Einwohner, eine für die damalige Zeit recht stattliche Ortschaft. 1547 Königs- und Stuhlrichter von Schenk bestätigen eine Grenzberichtigung zwischen Hundertbücheln und Schönberg. 1554 Das steinerne Taufbecken wird für die Kirche gestiftet. 1560 Man einigt sich auch mit Mergeln unter der Vermittlung des Königsrichters im Streit um das Widenthal. 1561 Rechtsstreit zwischen dem Pfarrer von Großschenk und dem Pfarrer von Hundertbücheln um die Abgabe des Zehnten vom Schmielenfeld. 1564 In Hundertbücheln wird die Lehre Luthers eingeführt. Die neue Kirchenordnung  der Deutschen in Siebenbürgen wird eingeführt. 1579 Hundertbücheln erhält vom Fürsten Christoph Báthori das Recht am Sonntag nach dem Martinstag Jahrmarkt abzuhalten. Dies ist für Hundertbücheln von großer Bedeutung, denn damit ist Hundertbücheln einer von 39 siebenbürgischen Jahrmarksorten. 1600 Marodierende Truppen von Michael dem Tapferen (Mihai Viteazul) ziehend mordend und brandschatzend durch Siebenbürgen und verwüsten den Schenker Stuhl. 1654 In Hundertbücheln bricht die Pest aus. 1658 Ein tatarisch-moldauisch-walachisches Heer überfällt Siebenbürgen. Auch Hundertbücheln wird belagert, die Burg hält der Belagerung stand, das bezeugen die noch am alten Gerüst hängenden Glocken. Ein seltener Fall in Siebenbürgen! Die Gemeinde aber brennt nieder. Der auch als 4. Türkenkrieg bekannt gewordene Krieg endete am 10. August 1664 mit dem Frieden von Eisenburg zwischen den Habsburgern und dem Osmanischen Reich. Nach dem Türkenkrieg war die Bevölkerung Hundertbüchelns stark dezimiert und es wandern viele neue Familien nach Hundertbücheln ein. 1704, 1705 Die Hundertbüchler müssen mehrmals vor den aufständische “Kuruzzen” die plündernd durchs Land ziehen in ihre Kirchenburg flüchten. 1709 Die Pest kehrt nach Hundertbücheln zurück. 1765 Hundertbücheln hat 301 sächsische Einwohner, 1813 In Hundertbücheln gibt es 67 Familien. 1816 und 1817 Missernten und Heuschreken plagen die Hundertbüchler. 1830 Die Cholera wütet in Hundertbücheln. 1840 Der Altar wird übermalt, dahinter das “Glater” erstellt und am Gestühl werden die Malereien mit “schlechter Leinölfarbe überschmiert”. ca. 1850 Ein Viertel des Hundertbüchler Bodens ist in den Händen von Rumänen. 1856 Der Zehnte muss nicht mehr an die Kirche abgegeben werden. 1860-er Jahre Der Turm an der oberen Ringmauer und das alte Pfarrhaus werden abgetragen. Mit diesem Baumaterial und durch Spenden der Gemeinde wird das aktuelle 23 m lange und 10 m breite Pfarrhaus erbaut. Die Kosten für das Pfarrhaus belaufen sich auf ca. 4900 Gulden, dabei sind die freiwilligen Arbeitsstunden der Gemeindemitglieder nicht eingerechnet (zum Vergleich: ein paar schöne Ochsen kosteten ca. 150 Gulden). 1867 Anschluss Siebenbürgens an Ungarn. 1876 Die Eigenverwaltung der Sachsen, die Nationaluniversität wird von den Ungarn aufgelöst, und Siebenbürgen in Stühle und Komitate neu organisiert. 1879 Die Magyarisierung der Schulen setzt ein. Die Ungarn verfolgen das Ziel die deutsche Sprache nach und nach durch Ungarisch zu ersetzten. Im 7. -9. Schuljahr sollte die Unterrichtssprache ausschließlich Ungarisch sein.  1882 Bischof Georg Daniel Teutsch besucht seine Heimat Hundertbücheln. 1900 Hundertbücheln hat 515 sächsische Einwohner. 1909 Die Schule wird neu renoviert. 1914 Der erste Weltkrieg bricht aus. Als Teil Österreich-Ungarns müssen auch junge Hundertbüchler in diesen Krieg ziehen. Nur wenige kehren zurück. 20. September 1916 Eine Gruppe deutscher Soldaten taucht in Hunderbücheln auf und wird von den Bewohner freundlich empfangen und bewirtet. Auf dem Marktplatz stehend werden sie von einer in der Nähe befindlichen rumänischen Einheit beschossen. Die Verwundeten werden in der Kirche versorgt. Eine 70 mm Granate trift den Pflaumenturm, richtete aber keinen größeren Schaden an. Auf dem Schmielenfeld kommt es zum Zusammenstoß zwischen der deutschen und der rumänischen Einheit. Dabei konnte sich die deutsche Einheit nur unter großen Verlusten retten. Die gefallenen deutschen Soldaten werden auf dem sächsischen Friedhof beerdigt. Diese Gräber stehen auch heute noch auf dem Hundertbüchler Friedhof. 1918 Nach der Niederlage Österreich-Ungarns im Ersten Weltkrieg wurde Siebenbürgen Rumänien zugesprochen 1927 Der “Saal” wir unter großem finanziellem Aufwand der Gemeinde fertiggestellt. Fortsetzung folgt!
Hundertbüchler Gemeindezeichen Hat jemand nähere Informationen zum Hundertbüchler Gemeindezeichen? Wie/wann ist es entstanden und was hat seine Form zu bedeuten? Infos bitte an info@hundertbuecheln.de
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Quellen: “Hundertbücheln-Eine Ortsmonographie”, Hermann Rehner, 1986 Hundertbücheln”, Niedermaier-Brotschi, Verlag Rolf Brotschi Buch + Kunst, 1999
Siebenbürgen Hundertbücheln