www.hundertbuecheln.de
2.00.03 | 26.11.2017
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Hundertbücheln, (rumänisch Movile)  ist ein Dorf im oberen Harbachtal, im Nordosten des Kreises Hermannstadt (Sibiu), an der Grenze zu den Kreisen Mures und Kronstadt (Brasov). Koordinaten: 46°1’22’’ N, 24°47’30” O Geographische Höhe: 485 m PLZ: 557106 Telefonvorwahl: (+40) 269 Die nächstgelegenen größeren Städte sind: Agnetheln (Südwesten, 20 km), Schäßburg (Norden, 32 km), Fogarasch (Südsüdost, 45 km) Mediasch (Nordwesten, 60km), Hermannstadt (Südwesten, 80km) Angrenzende Orte: Neustadt, Neithausen, Jakobsdorf,  Schönberg, Mergeln, Großschenk, Seligstadt und Retersdorf. Typisch   für   Hundertbücheln   ist   das   im   Osten   des   Ortes   gelegene   Büchelnfeld   (sächsisch:   Boachelnfeld).   Büchel   ist   das   mittelhochdeutsche Wort für Hügel. Hundertbücheln ist also der Ort mit den hundert Hügeln. Der   Legende    nach   hat   hier   vor   langer   Zeit   einmal   ein   Riese   gespielt   und   seine Arbeitsschürze   mit   Sand   gefüllt,   da   diese   aber   ein   Loch   hatte, entstand überall da wo der Riese stehen geblieben war, ein Hügel. Als   die   ersten   Einwohner   das   Dorf   gründeten,   brauchten   Sie   natürlich   auch   einen   Namen   für   ihre   neue   Heimat.   Und   wer   die   Hundertbüchler kennt,   der   weiß,   dass   sie   ziemlich   stur   sind. Also   trafen   sie   sich   jeden   Sonntag   auf   einem   Hügel,   schlachteten   ein   Schaf   und   berieten   über   den neuen   Dorfnamen,   konnten   sich   aber   nicht   so   richtig   einigen.   Schließlich   hing   irgendwann   auf   jedem   Hügel   ein   Schafsfell   ohne   dass   sie   jedoch schon   einen   Namen   gefunden   hätten.   Als   sie   die   Felle   einsammelten   und   zählten,   siehe   da,   es   waren   100   Stück.   Also   nannten   Sie   ihre   neue Heimat   Hundertbücheln,   nach   den   100   Hügeln   die   den   Ort   umgeben.   Und   auf   dem   hundertsten   Hügel,   auf   dem   sie   ihre   letzte   Versammlung abgehalten hatten, errichteten sie ihre Kirche.
Quellen: Hundertbücheln”, Niedermaier-Brotschi, Verlag Rolf Brotschi Buch + Kunst, 1999
Hundertbüchler Gemarkung: Hundertbücheln   hatte   bei   seiner   Gründung   vermutlich   eine   Gemarkung   von   ca. 33    km²    mit    größtenteils    natürlichen    Grenzen.    Im    Norden    der    Harbach,    im Westen   die   Höhen   des   Pfingstbergs   (597   m),   der   “Große   Wonn”   (638   m)   und der   “Kleine   Wonn”   (638   m).   Ebenso   natürlich   war   die   Grenze   im   Osten,   den   hier erhebt   sich   vom   Harbach   ein   Höhenzug.   Vom   Norden   nach   Süden   hin   liegt   der Retesdorfer   Berg   (665   m),   die   Höhe   (616   m),   dann   die   Kuppe   die   “Glimea   lui Achim”   (690   m)   heißt,   und   als   letzten   hohen   Punkt   die   “Waldkoppe”   (706   m). Nur     im     Süden     gab     es     keine     natürliche     Grenze.          Hier     wurde     die Gemarkungsgrenze    im    Übereinkommen    mit    Seligstadt    auf    halbem    Weg zwischen den beiden Kirchen festgelegt. Im    Laufe    der    Jahrhunderte    gab    es    immer    mal    wieder    Verschiebungen    der Gemarkungsgrenzen.    Ausführliche    Beschreibungen    können    in    den    beiden Hunderbüchler Ortsmonographien nachgelesen werden. Beiliegend   eine   Karte   der   Hundertbüchler   Gemarkung   mit   der   Bezeichnung   der einzelnen Flurstücke.
Geographische Lage
www.hundertbuecheln.de                      1.13.02 | 26.11.2017
Geographische Lage
Hundertbücheln, (rumänisch Movile)  ist ein Dorf im oberen Harbachtal, im Nordosten des Kreises Hermannstadt (Sibiu), an der Grenze zu den Kreisen Mures und Kronstadt (Brasov). Koordinaten: 46°1’22’’ N, 24°47’30” O Geographische Höhe: 485 m PLZ: 557106 Telefonvorwahl: (+40) 269 Die nächstgelegenen größeren Städte sind: Agnetheln (Südwesten, 20 km), Schäßburg (Norden, 32 km), Fogarasch (Südsüdost, 45 km) Mediasch (Nordwesten, 60km), Hermannstadt (Südwesten, 80km) Angrenzende Orte: Neustadt, Neithausen, Jakobsdorf,  Schönberg, Mergeln, Großschenk, Seligstadt und Retersdorf. Typisch   für   Hundertbücheln   ist   das   im   Osten   des   Ortes   gelegene   Büchelnfeld (sächsisch:   Boachelnfeld).   Büchel   ist   das   mittelhochdeutsche   Wort   für   Hügel. Hundertbücheln ist also der Ort mit den hundert Hügeln. Der   Legende    nach   hat   hier   vor   langer   Zeit   einmal   ein   Riese   gespielt   und   seine Arbeitsschürze   mit   Sand   gefüllt,   da   diese   aber   ein   Loch   hatte,   entstand   überall da wo der Riese stehen geblieben war, ein Hügel. Als   die   ersten   Einwohner   das   Dorf   gründeten,   brauchten   Sie   natürlich   auch einen   Namen   für   ihre   neue   Heimat.   Und   wer   die   Hundertbüchler   kennt,   der weiß,   dass   sie   ziemlich   stur   sind. Also   trafen   sie   sich   jeden   Sonntag   auf   einem Hügel,    schlachteten    ein    Schaf    und    berieten    über    den    neuen    Dorfnamen, konnten   sich   aber   nicht   so   richtig   einigen.   Schließlich   hing   irgendwann   auf jedem    Hügel    ein    Schafsfell    ohne    dass    sie    jedoch    schon    einen    Namen gefunden   hätten.   Als   sie   die   Felle   einsammelten   und   zählten,   siehe   da,   es waren   100   Stück.   Also   nannten   Sie   ihre   neue   Heimat   Hundertbücheln,   nach den   100   Hügeln   die   den   Ort   umgeben.   Und   auf   dem   hundertsten   Hügel,   auf d em sie ihre letzte Versammlung abgehalten hatten, errichteten sie ihre Kirche.
Quellen: Hundertbücheln”, Niedermaier-Brotschi, Verlag Rolf Brotschi Buch + Kunst, 1999
Hundertbüchler Gemarkung: Hundertbücheln   hatte   bei   seiner   Gründung   vermutlich   eine   Gemarkung   von   ca.   33   km² mit   größtenteils   natürlichen   Grenzen.   Im   Norden   der   Harbach,   im   Westen   die   Höhen   des Pfingstbergs   (597   m),   der   “Große   Wonn”   (638   m)   und   der   “Kleine   Wonn”   (638   m). Ebenso   natürlich   war   die   Grenze   im   Osten,   den   hier   erhebt   sich   vom   Harbach   ein Höhenzug.   Vom   Norden   nach   Süden   hin   liegt   der   Retesdorfer   Berg   (665   m),   die   Höhe (616   m),   dann   die   Kuppe   die   “Glimea   lui   Achim”   (690   m)   heißt,   und   als   letzten   hohen Punkt   die   “Waldkoppe”   (706   m).   Nur   im   Süden   gab   es   keine   natürliche   Grenze.      Hier wurde    die    Gemarkungsgrenze    im    Übereinkommen    mit    Seligstadt    auf    halbem    Weg zwischen den beiden Kirchen festgelegt. Im     Laufe     der     Jahrhunderte     gab     es     immer     mal     wieder     Verschiebungen     der Gemarkungsgrenzen.      Ausführliche      Beschreibungen      können      in      den      beiden Hunderbüchler Ortsmonographien nachgelesen werden. Beiliegend    eine    Karte    der    Hundertbüchler    Gemarkung    mit    der    Bezeichnung    der einzelnen Flurstücke.
Siebenbürgen Hundertbücheln